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Samstag, 5. März 2016

Lederstrumpf mit Bildern von Willy Planck, 1. Teil

Man muss sich bewusst sein, dass James Fenimore Coopers fünf Lederstrumpfromane über dreitausend oder mehr Druckseiten ausmachen, je nachdem, wie eng der Text gedruckt worden ist. Alle deutschen für die Jugend bearbeiteten Ausgaben wurden mehr oder weniger auf 300 Seiten oder oft weninger zusammengestrichen. Man mag sich zu Recht fragen, ob man anhand solcher Texte noch beurteilen kann, was Cooper eigentlich geschrieben hat. Die Antwort lautet schlicht: Nein! Wer wissen will, was Cooper wirklich schrieb, muss zur vollständigen Ausgabe, die im Insel Verlag erschienen ist, greifen. Nun, wir können uns glücklich schätzen, dass solche oft verstümmelnden Kürzungen den Illustrationen nichts anhaben können.

1920



Der Wildtöter

Seht, dort sind die abgestorbenen Büsche von ihem Zelt und hier ist die Quelle...

Wenige Augenblicke später bewegte sich dieses unter den kräftigen Ruderschlägen der beiden dem Blockhause Toms zu....aber von der Arche, die Tom während des Sommers gewöhnlich bewohnte, war weit und breit nichts zu sehen.

Bei der letzten Krümmung, die das Ufer machte,  hatte Tom einen Anblick, der ihm das Haar sträuben machte. Ein dichtbelaubter Baum stand hier, der sich mit seinem Stamme nahezu in einem Halbkreis über das Wasser beugte. Auf diesem Stamme aber standen - sechs Indianer....

...und legte die Büchse auf den ungeschützten Feind an.

Da fühlte sie sich plötzlich von einer Hand, die sie leicht am Arme fasste, zurückgehalten...

Aber begreiflicherweise machte machte die Übersetzung dieser Lehren keinen grossen Eindruck auf die Indianer,...

Der ältere der beiden Indianer hielt die Spitze des Zeigefingers oberhalb des rechten Ohrs an seineen Kopf und fuhr damit rund um den Schädel, auf diese Art die Ausführung des Skalpierens ausdrückend.

Das indianische Lager war leicht zu finden, denn der Widerschein des Feuers machte sich weithin bemerkbar. Der Schatten eines dicken Baumes verbarg die beiden kühnen Männer den Blicken der Wache haltenden Rothäute.

Schon wollte er ins Boot springen, da stürzte sich ein riesiger Indianer auf ihn los und riss ihn zu Boden.

...und ehe er es zu verhindern vermochte, hatte einer der Indianer ihn mit den Armen umschlungen und hielt ihn krampfhaft fest.

Rivenoak wandte sich jetzt dem mutigen Mädchen wieder zu, aber mit einem Gesichtsausdruck, der Zorn und Verachtung verkündete.


Der letzte Mohikaner

"Wer da?", ertönte die Stimme Falkenauges.

Chingachgook und Uncas nahmen die Pferde am Zügel und schritten längs des Baches dahin, die übrigen Mitglieder der kleinen Gesellschaft folgten den voraneilenden.

Endlich erschien Uncas in der Öffnung...

Ruhig erhob Falkenauge seine Büchse und zielte bedächtig auf den vordersten der Feinde...

Der Indianer hatte kaum ausgesprochen, als der Knall einer Flinte ertönte. Von der Insel her drang das Geheul einer Rotte von Wilden, von denen mehrere in ein Boot sprangen und auf das Kanoe zuruderten.

Heyward zerrte verzweiflungsvoll an seinen Banden; mit übermenschlicher Anstrengung zerriss er die Fesseln, stürzte sich auf den nächsten Wilden, der dem Beispiel seines Häuptlings folgend, eben zum Wurf ausholte und brachte ihn zu Fall...

...sprang er auf ihn zu, schüttelte drohend den Arm und rief in zornigen Tone: "Mohikaner du stirbst!"

Auf den ersten Blick erkannte Heyyward, dass er es mit einer Sterbenden zu tun habe, die der ärztlichen Kunst entrückt sei.

...rissen die Kürbisflasche herunter und hielten sie gleich darauf unter lautem Jubelruf in die Höhe...

Sie stürzte vor ihm auf die Knie und rief in leidenschaftlichen Tone: Gerechtigkeit, ehrwürdigerHäuptling, erflehe ich von dir...

Ohne um sich um die Krieger  weiter zu bekümmern, verliess er das Dorf, die halbohnmächtige, widerstrebende Cora hinter sich herziehend.


Kaum erblickte der Hurone seinen Feind, so hob er den Arm drohend gegen diesen  auf und rief triumphierend: "Magna ist gerächt!" - Doch weiter kam er in seiner Rede nicht, denn die nie fehlende Kugel Falkenauges hatt seine Brust erreicht, und entseelt stürzte er den Abhang hinunter...



Mittwoch, 2. März 2016

William Rainey R.I.: Illustrations for adventure books

William Rainey R.I. (1852-1936) was a British artist and illustrator who studied at the Royal College of Art and at the Royal Academy. He is known for his landscape and figure paintings and exhibited many paintings at the Royal Academy, the Royal Institute of Painters in Watercolours, and the Glasgow Institute of Fine Art. He lived in London before moving to Chichester, then Emsworth and finally Eastbourne on the South Coast. His illustrations appeared in the major publications of the time such as the London Illustrated News. He also illustrated many books including  Charles Dickens  David Copperfield. His watercolours and original illustrations can be seen in the Victoria & Albert Museum, London (two watercolours) and at the National Maritime Museum, London (Just Landed and Aliens arriving at Irongate Stairs).



SAMBA
A Story of the Rubber Slaves of the Congo
by Herbert Strang

Frontispiece






Bookcover


 BOYS OF THE LIGHT BRIGADE
A Story of the Spain and the Peninsular War
Herbert Strang


Frontispiece








 Blackie & Son Limited
London Glasgow and Bombay
1905




 Frontispiece












THE ADVENTURES OF DICK TREVANION
A Story of  Eighteen Hundred and Four
 Herbert Strang

Hodder & Stoughton, London 1911

Frontispiece