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Donnerstag, 11. Januar 2018

S. Wörishöffer: Auf dem Kriegspfade illustriert von Heinrich Merté

Heinrich Merté (1838 - 1917) deutscher Genremaler, Zeichner und Illustrator. Er schuf zahlreiche Illustrationen für den Verlag Velhagen & Klasing (Wörishöffer, August Niemann).  


 Frontispiz
Auf der Büffeljagd
Hugo in Lebensgefahr
Diese Illustration stammt allerdings nicht von H. Merté, sondern wurde von Johannes Gehrts geschaffen. Die ersten Auflagen von Wörishöffers Bücher hatten keine farbigen Frontseiten. Die späteren Auflagen wurden mit farbigen Bildern ausgestattet. Wahrscheinlich wollte der Verlag dadurch die Bücher attraktiver machen.



 Hugos Abschied vom Grabe seines Vaters.
"Hugos Hand glitt langsam herab von dem plumpen Kreuze auf seines Vaters Grabe."
(Die ersten drei Auflagen gebrauchten diese Bild als Frontispiz)


Der Biss der Klapperschlange
"Plötzlich bäumte eines der Pckpferde hoch auf, es schlug wild mit den Hufen..."


 Hugos Kampf mit dem Puma.
"Hugo ersah den günstigen Augenblick, um mit aller ihm zu Grbote stehender Wucht das Messer in die Brust des Silberlöwen zu stossen."


Die Unterhandlung mit dem Fliessenden Feuer.
"...und diese brachten aus der4 Höhle einen Mann, dessen Äusseres sehr geeignet war, gegen ihn einzunehmen."


Pitt wird von Weucha erschlagen.
"...als sich Weuchas Arm mit dem schweren Hammer erhob und todbringend herabsauste auf den Kopf des unglücklichen Pelzhändlers."


Der Büffeltanz der Sioux.
"Etwa zehn oder zwölf  vollführten ohne Musik eine Art vonTanz."


Die Weissen am Marterpfahl.
"der Alte stand kerzengerade, er sah unverwandt in das Auge des Vollmonds und blinzelte nicht einmal..."


 Die Marterprobe der Mandaner.
"...und nun liess man durch das offene Dach Taue herab, an denen die Gefolterten meterhoch über den Fussboden heraufgezogen wurden."


Doppelgesichts Reiterkünste bei der Büffeljagd.
"Zuweilen trat er mit dem Fuss hinüber auf den Sattel seines Pferdes und liess sich unter lauten Siegesrufen von beiden Tieren zugleich tragen."


Hugo rettet Bob von der Wolverene.
"Rasch entschlossen drehte er den Bogen und stiess das untere dicke Ende mit aller Macht dem Untier in die Kehle hinab.


Donnerwolkes Kampf mit dem Bären.
"In der Sekunde, wo sich das Ungeheuer auf ihn stürzte, warf ihm der Häuptling die Decke über den Kopf und wich durch geschickten Sprung den erhobenen Pranken aus."


Donnerwolkes Tod.
"Abseits vom Kampfe kniete er neben dem Körper des sterbenden Häuptlings im Gras und hielt an seiner Brust den Kopf desselben."


Bobs Rettung aus den Wasserfällen.
" Bob stürzte seitwärts in den Strudel hinein, nur noch mechanisch, ohne Bewusstsein oder Überlegung klammerten sich seine beiden Hände um eine vorspringende Klippe."


Büffeljagd auf Schneeschuhen.
"Auf den grossen Schneeschuhen glitten die Indianer ungefährdet bis in die unmittelbare Nähe der Büffel, denen sie bequem die tötenden Kugeln und Pfeile ins Auge senden konnten."


Stuart Collins Gefangennehmung.
Wie ein Panther stürzte sich Schwalbe auf den ahnungslosen Weissen"


Der Tod des Gelben Wolfes.
"...sekundenlang genoss er den Triumph befriedigter Rache, dann senkte sich das Messer bis zum Heft in die Brust des Überwundenen."



Samstag, 17. Oktober 2015

August Niemann: Pieter Maritz illustriert von Heinrich Merté

Die ersten Auflagen von Niemanns Pieter Maritz, der Buernsohn von Transvaal enthielten 16 Tonbilder von Heinrich Merté. Aber wie auch bei den Büchern von S. Wörishöffer, die vom gleichen Verlag herausgegeben wurden, versuchte der Verlag von Velhagen & Klasing die späteren Auflagen durch zusätzliche Bilder anderer Künstler attraktiver zu machen. Bis zur vierten Auflage blieb es bei Mertés Tonbildern, aber bei der siebten, uns vorliegenden Auflage, tauchen zahlreiche neue Textabbildungen auf, die aus der Hand eines anderen Künstlers stammen. Da der Verlag den Namen Heinrich Merté nirgendwo erwähnt, so überrascht es den Sammler natürlich nicht, dass der neue Künstler ebenso totgeschwiegen wird. Bei einigen Illustrationen lässt sich folgende Signatur erkennen: Joh. Gehrts 96. Somit dürfte es sich um den relativ bekannten Illustrator Johannes Gehrts (geb.1855 in Hamburg, verstorben 1921 in Düsseldorf) handeln. Die Jahreszahl 96 lässt vermuten, dass Gehrts Bilder in der fünften oder sechsten Auflage zum ersten Male auftauchten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir noch andere Bücher dieses Verlags mit gemischten Illustrationen vorstellen. Allerdings hatte es den Verlag wenig gekümmert, dass die Illustrationen oft ziemlich verschiedene Stilrichtungen aufweisen. In den Ausgaben der Dreissigerjahre dieses Verlags finden sich Bilder, zwischen denen eine Zeitspanne von 40 Jahren liegt.


Wir werden zuerst die Tonbilder von Heinrich Merté zeigen, anschliessend folgen die Illustrationen von Johannes Gehrts.

Frontispiz

















Die zusätzlichen Illustrationen von Johannes Gehrts
Da Gehrts' Bilder in den Text integriert sind, weisen sie nicht die gleiche Druckqualität wie die Tontafeln von Merté auf.
 










































Die Vertreibung und die Unterwerfung der Buren in Südafrika, einschliesslich des kolonialen Gemetzels der Afrikaner ist meiner Ansicht nach kein Ruhmesblatt in der Geschichte Grossbritanniens.