Melchior Annen (* 21. November 1868 in Schwyz; † 16. Januar 1954 ebenda] war ein Schweizer Grafikdesigner, Buchillustrator und Plakatkünstler.
Melchior Annen absolvierte eine Lehre als Lithograf im Verlag Benziger in Einsiedeln und anschliessend eine Zeichenausbildung in Donauwörth und Nürnberg. In der grafischen Anstalt Orell Füssli arbeitete er nach Abschluss seiner Lehrzeit zehn Jahre als Zeichner und Maler. 1901 ging er für ein Jahr nach Paris und besuchte die private Kunstakademie Académie Julian. 1902 kehrte er nach Zürich zurück und gründete sein eigenes grafisches Atelier. Melchior Annen entwarf Plakate, Spielkarten und illustrierte Jugendbücher, unter anderem für den Verlag Benziger. 1919 kehrte er in seine Geburtsstadt Schwyz zurück.
Durch seinen Parisaufenthalt zählten auch Unternehmen wie der in Paris ansässige Verlag Hachette & Co. und die Wochenzeitschrift Soleil du Dimanche zu seinen Kunden. Für die in Schaffhausen ansässige Firma Müller & Co. gestaltete er Luxus-Spielkarten.
In seiner freien künstlerischen Arbeit widmete sich Annen vor allem der Porträt- und Landschaftsmalerei. (WIKIPEDIA)
Franz Heinrich Achermann (* 1. Juli 1881 in St. Erhard; † 18. April 1946 in Kriens) war ein Schweizer Geistlicher und Autor von Jugendbüchern.
Der Henker von Basel
"Wo warst du heute - bis vorhin?"
Und herein tritt mit weitgeöffneten Augen eine weisse Gestalt.
"Sie hat bereut, gesühnt und ihre letzte Tat war nicht bei guten Sinen."
"Ich wollte nur fragen, ob Ihr wegen meiner Tochter auf dem Laufenden seid?"
Ein würgendes Stöhnen ist das Resultat der Exekution.
Das Bild Murillos

"Aber gelt, Hagen, den - den Kesselflicker bringst du nicht mit?"

"Auf ihren Armen hielt sie ein Kind von etwa zwei Jahren."
"Gib diesem Manne hier das Händchen!"
Jenis Tunga, der Menschendieb
"Was willst du?"
Die Kalesche ist gekippt und hat die Insassen an das Strassenbord geworfen.
Vorn auf dem Bocke sitzt ein steinalter Tunguse.
Vier nicht zu beschreibende Kerle führen ihn zu ener Waldhütte empor.
Dieser mustert es mit eingehender Kennermiene.
"Jang! Du hast noch nicht gegessen! Ich will eine Stunde für dich wachen."
"Wer da! - Was geht hier vor?"
"Jesus von Nazareth hat seinen Bann gesprohen! Orumtschi-Barchen ist besiegt!"
Diplomaten
Schon seit drei Stunden also sitzen sie da und stieren einander an wie zwei Boxer - -
"...und sie dürfen versichert sein, Herr Senkel, dass ich volles Vertrauen in Sie habe."
"Tugend, du bist doch nur ein leerer Wahn!"
Die Parade der Toten
Mit einem erstickten Schrei stürzt der Sterbende vom Lager.
Blutgeifernd rast es heran.
Schweigendes Sterben
Eine Erzählung aus der Nord-Mandschurei
Noch hat sich das Raubtier noch nicht geduckt.
"Was verlangst du für deinen Zauber?"
Da greift Nagda-Chang unter seinen Pelz und zieht eine gewaltige Pistole hervor.
Der tanzende Geist der Tundra
Präistorische Erzählung aus dem Bühlstadium der letzten Eiszeit
"Wer bist du?"
"Da ist keine Spur einer Meintat zu sehen."
Noch hält der Bär starr und lautlos wie ein Steinbild.
"Der Namenlose, der Feigling, der Ausgestossene."
Bei geschlossenen Türen
Eine Knackwurst für angehende Detektive
"Wer bist du?"
Dort im Bett liegt der Thali.
Pioniere der äussersten Wildnis
"Ich muss dich gelegentlich operieren; so kann das nicht mehr weiter gehen."
Mehrmals setzte er an und wieder ab.
"Wer bist du?"
Mit einem Ruck hebt er die Lanze und - ein leiser Schrei.
Sepp und Wastel erobern einen Fesselballon
Es sind zwei Russen mit vorgehaltenen Bajonetten.
Doch, was ist denn das dort?
Wastl springt auf die Strickleiter.
Schon fährt der Korb keine hundert Meter hoch über dem Boden hin.
Auf Leben und Tod!
Der Wirklichkeit nacherzählt
Und da erzählt er ihr seine Aussprache mit dem verknöcherten Monisten.
"...Eure Mutter wird nicht sterben!"
Schweizerische Löwenjäger
Fast plötzlich schauen wir in ein tiefes Schluchtental
Wie grosse Kinder springen sie heran.
Der Leichnam wendet sich plötzlich und verschwindet
Fauchend zeigt mir das Tier seine blinkenden Zähne und glühenden Augen.
Mit Windesschnelle und Siegesgeschrei rasen unsere tapfern Schwarzen heran.
Das farbige Titelbild des Buches wurde allerdings von
Willy Planck gemalt.