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Sonntag, 22. Oktober 2023

Oskar Herrfurth: Postkartenserie: Das Märchen vom Schlaraffenland

 Oskar Herrfurth (* 5. Februar 1862 in Merseburg; † 1934 in Weimar) war ein deutscher Maler und Illust

 
Alle Brunnen sind voll besten Weines und voll Champagner, die jedem nur ins Maul hineinlaufen, wenn er es hinhält.
 
 
Im schönen Schlaraffenland fliegen die Vögel gebraten in der Luft herum, ja sogar direkt ins Maul, wenn man es aufmacht.
 
 

Damen haben es im Schlaraffenland besonders herrlich. Im Walde hängen auf Bäumen die schönsten Kleider, vom Hemd bis zum Mantel, in allen Farben und Stoffen.
 

 

   
Auch im Schlaraffenland wird man alt und häßlich. Aber auch dagegen hat man ein Mittel, den Jungbrunnen oder die Alt-Weiber-Mühle. Alte Frauen kommen in das Jungbad für drei Tage. Dann sind sie wieder jung und schön wie Mädchen von achtzehn Jahren, so daß eitel Freude herrscht, wenn sie wie neugeboren vom Mann nach Hause getragen werden.

 

Wer im Schlaraffenland am meisten essen, trinken, spielen und schlafen kann, wer der Gefräßigste und Faulste zugleich ist, wird König.


Wo ist das Schlaraffenland? Nur ein Blinder kann den Weg zeigen. Zuletzt steht der Sucher vor einer berghohen Mauer aus Reisbrei, die um das ganze Land geht. Wer hinein will, der muß sich erst durchfressen.
 

 

Montag, 10. Juli 2023

OSKAR HERRFURTH: POSTKARTENSERIE DIE SIEBEN RABEN

Oskar Herrfurth (* 5. Februar 1862 in Merseburg; † 1934) war ein deutscher Maler und Illustrator. 

Oskar Herrfurth (5 February 1862 – 1934) was a German painter and illustrator.

 



 

 




 

 


 

Donnerstag, 15. Juli 2021

Oskar Herrfurth: Postkartenserie Die Bremer Stadtmusikanten

 Oskar Herrfurth (1862-1934) war ein deutscher Maler und Illustrator.




 




Donnerstag, 8. Juli 2021

Oskar Herrfurth: Postkartenserie Eulenspiegel

 Oskar Herrfurth (1862-1934) war ein deutscher Maler und Illustrator. Seine Ausbildung erhielt er an der Kunstschule in Weimar, in Weimar lebte er auch viele Jahre, später dann in Hamburg. Er malte Genrebilder sowie Märchen- und Sagenbilder, die auch in Postkartenserien erschienen. Er illustrierte Märchen der Brüder Grimm, von H. C. Andersen und L. Bechstein, Karl May, Volkslieder und zahlreiche Kinder- und Jugendschriften.

 








 














Mittwoch, 3. April 2019

OSKAR HERRFURTH: Bilder zu Karl Mays Der Oelprinz

Oskar Herrfurth (1862 - 1934); Genremaler und Illustrator; Kunstschule in Weimar; ab 1910 in Hamburg; zunächst Genre-, dann Märchenbilder für Kinder- und Jugendbücher.
Oskar Herrfurth fertigte Zeichnungen zum Oelprinzen an, die im 8. Jahrgang des Guten Kameraden erschienen. Diese bildeten die Grundlage für die 16 Farblithografien der vier Jahre später erschienen Buchausgabe bei Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stutttgart, 1897.

Frontispiz
Der vereitelte Überfall


 Sonderbare Gäste

 Beim Wettschiessen

 In Fesseln und Banden

 Der Kantor legt seinen Opernplan dar.

 " - Kantor emeritus, wenn ich bitten darf!"

 Ka Makus Hinterhalt

 Ein Wiedersehen

 Eine unerwartete Antwort

 Am Gloomy-water

 Franks Rede über den Kontrabass

 Eine erregte Auseinandersetzung

 Auf dem Ausguck

 Ein feiger Mord

 Wohlverdiente Strafe

Die Friedenspfeife

Entwurf des Einbandes für die Buch-Erstausgabe des Oelprinzen 1897


Freitag, 10. August 2018

Die Diamantensucher vom Dorfstveldrand von Paul Grabein illustriert von Oskar Herrfurth

Oskar Herrfurth (* 5. Februar 1862 in Merseburg; † 1934 in Weimar) war ein deutscher Maler und Illustrator.
Seine Ausbildung erhielt er an der Kunstschule in Weimar, in Weimar lebte er auch viele Jahre, später dann in Hamburg. Er malte Genrebilder sowie Märchenbilder und war als Illustrator tätig. Er illustrierte u. a. die Lügengeschichten von Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen, Werke von Karl May sowie Grimms Märchen und Märchen von Hans Christian Andersen und Ludwig Bechstein. (Wikipedia)
Herrfurth illustrierte noch andere Bücher, wie der Band Die Diamantensucher vom Dorstveldrand, der in der Kamerad-Bibliothek als Band 20 erschienen ist, beweist.


 Frontispiz
"Das Zaig soll'n wir nu trinken?"



 "Hört selber!" Müllerliess den Worten die Tat folgen und las den Brief vor.


 Zurufe wurden laut: Guck da! Der Greiner-Franz ist geschnappt! Der hat nen Sonnenstich!"


 Nur mit einer Badehose bekleidet, hüpfte der Ansiedler auf dem Sonnendeck umher.

 "Da haben Sie Ihr fürchtertliches Untier."


Lange rollte das Echo der abgegebenen Schüsse durch die Hügelkette hin.

 "Er ist trotz alledem ein guter Bursche; er hat mich wieder zu euch geführt, und darum soller auch nun seinen verdsprochenen Lohn erhalten."


 Doktor Müller zielte beim schwachen Scheine der Kerze auf den Kopf der Schlange.


In seiner Todesangst warf der Junge nun zwar das kleine Tier weg, aber zu spät.



 "Ihr Vetter hat den ganzen Feldzug unter meinem Kommando mitgemacht  und sich überall tapfer geschlagen."

 Der unglückliche Schütze wurde zur Stubentür hinausgedrängt.

 Von rechts und links krachte es zumal, und mitten im Aufschnellen brch der Leopard zusammen.

Greiner-Fränzchen sauste mit einem hellen Schreckensschrei in weitem Bogen aus dem Sattel

"Ä Diamand, ä Diamand - ä Millionenobjägd!"

 "Nu aber feste druff, Jreiner-Franz! Nu zeien Se mal, wat 'ne Harke is!"


Nun waren auch die beiden anderen heran und sahen, was sich hier ereignet hatte.

Noch im Halbschlaf, übersah der Greiner-Franz gar nicht den Ernst seiner Lage.

 "Verstellen Sie sich doch nicht! Sie wussten es ganz gut!"


 Wehmütige Gefühle stiegen in Doktor Müller auf, als er den Aufzeichnungen des Verstorbenen folgte.


"Nur wenige Schritte vor mir hielt er, der Herr der Wälder."


 King Usambesi führte mit beiden Händendie dickbauchige Kalebasse an den Mund.


Seine Gestalt war vollständig mit einem eng anschliessenden Leopardenfell bekleidet.


"Mei guder, alder junge, das fällt mir ja zu schwär, nune wieder von dich fort zu machen !"


 In toller Hast kamen sie dem Rauch immer näher.

Es war eine gefährliche Kletterei.


Es entspann sich ein Ringen auf Leben und Tod.