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Sonntag, 29. April 2018

Der deutsche Spielmann, Frühling, Bildschmuck von Hans von Volkmann


Hans Richard von Volkmann (* 19. Mai 1860 in Halle (Saale); † 29. April 1927 ebenda) war ein deutscher Illustrator und Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule. Er war Vorstandsmitglied des Deutschen Künstlerbundes sowie Mitglied der Schwälmer Willingshäuser Malerkolonie. (Wikipedia)


                                                             
Hans von Volkmann
























Mittwoch, 6. September 2017

Gute alte Zeit mit Bildschmuck von Rudolf Schiestl

Gute alte Zeit ist der 16. Band in der Serie Der deutsche Spielmann.
Der Bilderschmuck von Rudolf Schiestl



Nachtbildchen
Es kreuzen sich drei Gassen
am alten Lindenbaum

Aufruhr in Stendal
Der Teufel geht mit dem Bescheid
Und streut ins Volk Zweideutigkeit,
Sagt: Magistratus will fortan
Den Roland da nicht länger han!...


Dietegen
aus Gottfried Kellers Die Leute von Seldwyla



Dafür packten die Seldwyler jeden Ruechensteiner, der sich bei ihnen erwischen ließ, und gaben ihm auf dem Markt ohne weitere Untersuchung, bloß weil er ein Ruechensteiner war, sechs Rutenstreiche auf den Hintern. Dies war das einzige Birkenreis, was sie gebrauchten, da sie sich selbst untereinander nicht weh zu tun liebten. Dann färbten sie ihm mit einer höllischen Farbe die lange Nase schwarz und ließen ihn unter schallendem Jubelgelächter nach Hause laufen.


...und statt des Banners einen langen ungeheuren Pinsel. Diesen tauchte der Träger voll Geistesgegenwart in die schwarze Wichse, sprang mutig den vordersten Feinden entgegen und bestrich blitzschnell ihre Gesichter, also daß alle, die zunächst von der verabscheuten Schwärze bedroht waren, Reißaus nahmen und keiner mehr der vorderste sein wollte. Darüber geriet ihre Schar ins Schwanken; ein unbestimmter Schreck ergriff die hintern, während die Seldwyler ermutigt wieder vordrangen unter wildem Gelächter und die Ruechensteiner gegen ihre Stadt zurückdrängten.


Sie konnten sich mit Not in die Stadt retten und das Tor schließen,....

Wie nun der Knabe mit seinem Kännchen so daherkam, schlich ein alter Jude mit seinem Sack vorbei, welcher schnell einen Blick auf das zierlich gearbeitete, obwohl schmutzige Gefäß warf und es dem Burschen mit schmeichlerischen Worten zur näheren Betrachtung abforderte.

Ein Pfaffe, ein Henker mit seinem Knecht, einige Gerichtspersonen und Scharwächter zogen vorbei und an ihrer Spitze ging der gute Dietegen barfuß und nur mit einem weißen, schwarzgesäumten Armesünderhemde bekleidet, die Hände auf den Rücken gebunden und vom Henker an einem Stricke geführt. Das schöne Haar fiel ihm auf den glänzenden bloßen Nacken, 



Die Räuber am Gollenberge


Der Friedensrichter

Der weise Abt

Die Hungerjahre


Die Pest
Einst hat ein Mann die Pest gesehen,
Frühmorgens über die Felder gehn... 



Der Burgemeister zu Pferde


Die tapfern Bürger
 Die Bürger kamen mit Spiessen, Heugabeln, Sensen und Aexten bewaffnet herbei, als wollten sie gegen den Feind ausziehen...

Die sieben kölnischen Funken
Doch schnarcht er aus dem Schilderhaus,
Betrunken war der Jürgen. 

Das grüne Tier und der Naturkenner

Die Schildbürger

Viele hatten lange Säcke; darein liessen sie die Sonne scheinen bis auf den Boden; dann knüpften sie den Sack eilends zu und rannten damit ins Ratshaus, den Tag auszuschütten.



Sonntag, 3. September 2017

Bach und Strom mit Buchschmuck von Ernst Liebermann



Ernst Liebermann (1869 - 1960) war ein deutscher Maler, Graphiker und Illustrator.Liebermann erhielt seine Ausbildung an der Berliner Akademie der Künste von 1890 bis 1893 bei Josef Scheurenberg. Nach Studienreisen durch Deutschland, Italien und einem längeren Aufenthalt in Paris, war er vor allem tätig in Langemüß und von 1897 an in München wo er als Illustrator arbeitete. 1904 wirkte er als Buchillustrator (Der Froschkönig) bei der Ausgabe von Grimms Märchen - Illustriert im Jugendstil einer Bilderbuchfolge des Verlages Josef Scholz mit; ferner war er einer der Illustratoren der Anthologie Kindersang - Heimatklang (1907).1925 erschien das Märchenbuch Der Wolkenkönig von Albert Sixtus mit mehreren ganzseitigen Farbillustrationen.Er lithographierte zahlreiche Stadt- und Landveduten und wandte sich erst später der Malerei zu. Seine zahlreichen impressionistischen Bilder – Porträts, Akte, Landschaften – waren meist in warmen Erdfarben mit romantischem Einschlag gehalten. Er schuf unter anderem auch die Deckengemälde in Kirchheim bei Erfurt. Seine Kunst war gegenständlich und seine Aktbilder kamen der nationalsozialistischen Kunstauffassung entgegen. So war er mehrfach auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen im Münchener Haus der Kunst vertreten, 1939 mit dem Gemälde Dorf an der Loisach und 1942 mit Najade an der Quelle. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs nahm ihn Hitler im August 1944 in die Gottbegnadeten-Liste der in seinen Augen wichtigsten Maler auf. Wikipedia.

Liebermann Selbstporträt
Ernst Liebermann (born May 9, 1869 in Langemüß near Meiningen / died on February 11, 1960 in Beuerberg / Oberbayern) was a German painter, graphic artist and illustrator. Liebermann received his training at the Berlin Academy of Arts from 1890 to 1893 with Josef Scheurenberg. After studying in Germany, Italy and having spent a long stay in Paris, he was mainly active in Langemüß. From 1897 onward he worked in Munich as an illustrator. In 1904 he worked for children’s books of Grimm’s fairy tales, published by Josef Scholz, which he graciously illustrated. He was also one of the artists for the anthology Kindersang-Heimatklang (1907). In 1925 the fairy-tale book The Wolkenkönig by Albert Sixtus appeared with several full-page colour illustrations by Liebermann.




 Der Wanderer und der Bach


 Der junge Bach


 Am Mühlbach


 Wie lustige Gesellen einen Müller foppen und wie er's ihnen eintränkt.

 Als ich der Müller war
Als wir über die Leinwandbleiche gingen, huschte ein Weibsbild an uns vorbei und hin über der Anger,,,

 Der Fischer von Gotin


 Nixe Binsefuss
Des Wassermanns sein Töchterlein
Tanzt auf dem Eis im Vollmondschein,
Sie singt und lacht sonder Scheu
Wohl an des Fischers Haus vorbei.


 Vetter Michel und der Wassermann
Vetter Michel stülpt die Töpfe um:
"Die Katz ist nicht zu Haus!"...
Die Seelen sassen so lange krumm,
Husch, husch, wie flogen sie raus!
"Lauf Michel, lauf, eh der Wassermann
Am Kripse dich erwischen kann!"




 Mein Fluss



 Das Lied vom braven Manne

 Der Rheinborn

 1840


Der Mäuseturm


Das Tal

Die Zwingburg


Sonntags am Rhein
Das alles beut der prächt'ge Rhein
An seinem Rebenstrand 

Die Jungfrau auf dem Lurlei


Der wahre Nibelungenhort
Den trank er alle Tage, beides, spät und früh,
Wenn er Rast sich gönnte von der vArbeit Müh.