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Mittwoch, 26. Juni 2019

Claus Bergen: Bilder zu Karl Mays Im Reiche des silbernen Löwen, Band IV

Claus Bergen (1885 - 1964)
Karl Mays Reiseerzählungen Band XXIX, Im Reiche des silbernen Löwen Band IV, erschien 1903 im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i. Br.


 Frontispiz
Das Gebet

 Der Eingang

 Im Kanal

 Der Traum

 Halt! Halt! Ich will gestehen.

 Das Allerheiligste

 Da berührte ich zum ersten Male seine Mähne.

 Sie standen alle auf.

 Mein Chodem!...Mein Chodem!

 Meinen Chandschar, meine Waffe, mein Höchstes!

Der Iblis zuckte unter den Kugeln.

Sonntag, 23. Juni 2019

Claus Bergen: Bilder zu Karl Mays Im Reiche des silbernen Löwen, Band III

 Claus Bergen (1985 -1964)
Die Bände Im Reiche des silbernen Löwen III und IV gehören zum Spätwerk von Karl May und berühren nur am Rande die Bände I und II. Sie markieren einen Bruch im Schaffen Mays und sind sehr mit Symbolismen befrachtet. 
Karl Mays gesammlete Reiseerzählung, Band XXVIII, mit den Illustrationen von Claus Bergen erschien bei Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i.Br., in Jahre 1902.

 Frontispiz
Jetzt schwebte er über dem Abgrund.

 Das Schiff geht ohne Kara und Halef ab.

 Im Wasser
 Das Wettrennen

 Und da, gerade vor uns steht das Tor.

 Er liess seine Hand wohl eine Minute lang auf meiner Stirn liegen.

 Assil, mein Lieber, mein Braver!

 Er stand wie aus Erz gegossen hart vor dem Lager Halefs.

 Das war ein sehr beschwerlicher Weg.

 Dann schoss Tifl auf seiner Stute hinter der Krümmung hervor, gerad auf die Perser zu.

 Das hohe Haus.

Montag, 2. Januar 2017

Claus Bergen: Bilder zu Karl Mays Im Lande des Mahdi, 3. Band

Karl Mays Im Lande des Mahdi, Band III erschien als Illustrierte Reiseerzählung, Band XVIII, bei Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i.Br. 1910. Claus Bergen schuf 16 Tafeln und ein farbiges Frontispiz dazu.


Jetzt tauchte das Tier auf und liess das Wasser zu beiden Seiten aus dem Rachen laufen,

"Hund!" brüllt er, "lass mich los, sonst brechen wir beide Hals und Beine!"
"Falls du gehorchst, geschieht dir nichts; im ersten Augenblicke des Ungehorsams aber zerquetsche ich dich wie eine faule Frucht. Du hast die Zügel. Lenke den Ochsen mehr nach links."

...und die Schlinge zog sich fest; und die Arme und Beine bewegten sich eine kurze Zeit krampfhaft in der Luft, worauf sie schlaff herabhingen.

Die Sklavenjäger wurden nach der einen Seite gebracht, dort hart an der Kante aufgestellt und erschossen.

Da der Verleger der Ansicht war, dass der dritte Band Im Lande des Mahdi nicht genügend Umfang besitze, versuchte Karl May diesen mit einem weiteren Kapitel Thut wohl Denen, die Euch hassen! zu erreichen. Allerdings spielt dieses Kapitel nicht im Sudan sondern in Kurdistan und hat nichts mit der Mahdi-Erzählung zu tun. Die nächsten acht Bilder beziehen sich auf diesen Einschub.

Es war nurein einziger Gast zu sehen, welcher an einem der Tische in der Weise hockte, dass er das Gesicht auf die Arme gelegt hatte.

"Warum steht dann dein Name nicht hier in diesem Kuran?"
Jetzt merkte er erst, wo ich hinausgewollt hatte, und antwortete verlegenn und schnell darüber hinweggehend: "Weil ich vergessen habe, ihn einzuschreiben und mit dem Siegel des Grosssherifs versehen zu lassen."

Ziemlich weit draussen in dieser Ebene befand sich, vom Bache durchflossen, das Kurdenlager, oder vielmehr, es hatte sich dort befunden, denn ich sah beim ersten Blick, dass es aufgehoben worden war.

Die Musallah, deren Trümmer wir vor unsliegen sahen, war weder ein imposantes Bauwerk gewesen noch nach irgend einem Stile errichtet worden...

Ich gelangte an ein ausgedehntes, aberf nicht sehr dichtes Farngestrüpp, legte mich auf den Boden nieder und schob mich in dasselbe.
(Das Bild stellt das Kurdenlager im Regen vor der Felsklamm dar; der Kopf des spähenden Kara Ben Nemsi ist oben kaum zu erkennen.)

Unsere Blicke reichten auch bis zur Tür. Ja, dort stand wirklich ein junger Bär!

Die Bärin hatte wirklich zu mir und Halef gewollt, war aber aus Sorge um ihre Jungen rasch wieder umgekehrt und erschien wieder in der Tür.

Wenn der Bär des toten Priesters da drüben am Eingang der Musallah steht und das Kreuz der Christen in den Tatzen hält, dann will iuch glauben, dass es diesem Kara Ben Nemsi, dem Christenhunde, gelingen kann, euch aus unsern Händen zu retten, eher aber nicht!


...denn wir sahen sie alle auf einem grossen Flosse kommem...

Darum gebot ich ihm in drohendendem Tone: "Nimm die Waffe weg!"

"Jetzt hängt dein Leben nur an einem Haare. Das Schwert kann, ohen dass du es siehst, wie der Blitz über dich kommen! Hast du schon einmal den Namen Jumruk el Murabit gehört?" "Nein", antwortete ich. Kaum hatte ich diese Wort gesagt, so hob der Henker das Schwert zum Schlage.

Wir sahen die Leiche Hubahrs hängen....

Dienstag, 15. November 2016

Claus Bergen: Bilder zu Karl Mays Im Lande des Mahdi, 2. Band

Karl Mays Im Lande des Mahdi, Band II erschien als Illustrierte Reiseerzählung, Band XV, bei Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i.Br. 1910. Claus Bergen schuf 16 Tafeln und ein farbiges Frontispiz dazu.


 Frontispiz
Zu gleicher Zeit blieb Ben Nil stehen, legte an und schoss.

Mein Auge fiel auf einen baumfreien Raum, auf welchem die siebzig Männer lagerten, viele nur halb bekleidet, aber alle gut bewaffnet. Ich sah Gesichter von hellbraun bis zum tiefsten Schwarz.

Ich lag im Anschlage; er stand aber schlecht zum Schusse, und einen Fehlschuss durfte ich nicht wagen. Zu langen Erwägungen gab es keine Zeit, denn das Tier sah den fortrennenden Fakir el Fukura und machte eine Wendung, um ihm nachzuspringen.

Aber schon hatte ich das Gewehr angelegt und drückte ab, noch ehe er drei Viertel des Weges zuückgelegt hatte.

Der Fremde war mir auffällig. Es war klar, dass er nach irgend etwas ausschaute und dann, wenn es erschien, sofort davon reiten wollte, um Meldung davon zu machen....Darum erkundigte ich mich bei dem Manne; "Wann ist das letzte Schiff stromaufwärts hier vorübergekommen?"

Drei Flinten und drei Tabakspfeifen lagen da, und daneben stand ein tönernes Gefäss mit Rauchtabak. Wir stopften uns jeder schnell eine Pfeife und steckten sie in Brand. Da erscholl hinter uns ein Ruf der Verwunderung: "Dort sitzen sie ja, dort am Feuer:"

...und ich bgann die Arbeit. Jedes Fass musste zwei Löcher bekommen, eins oben, um den Zutritt der Luft zu vermitteln, und eins unten zum Abfluss des Oeles. Ich brachte sie an solchen Stellen an, auf welcher meiner Ansicht nach das Auge nicht gleich fallen würde.

Trotzdem ich lag, erblickte ich einen Reiter, welcher auf einem Kamele sass und im scharfen Gange durch diese Lichtung nach dem Flusse strebte...Er legte die beiden Hände hohl an den Mund und rief durch dieses Sprachrohr nach dem Ufer, an welchem der Reiter jetzt hielt, hinüber: "Maijeh es Saratin, Maijeh es Saratin!"

Beim Scheine der Fackel bemerkten wir, dass wir uns unter Sunutbäumen befanden, welche , wie wir mit dem Ruder massen,  gegen zwei Ellen unter Wasser standen,

Eben war ich im Begriffe, den Sattelgurt festzuschnallen, da rief mir Ben Nil zu: "Effendi, schau dorthin!" Er deutete hinaus auf die Steppe, über welche ein Kamelreiter geritten kam.


Ich sah ihn neben einem hässlichen Oscherbusche liegen, welcher ganz hart am Ufer stand. Der Sumpf war mit stinkendem Grün bedeckt, auf und in welchem riesige Krokodile in träger Ruhe lagen.


Diese Arbeit war so leicht und ging so schnell, dass wir fertig waren und das Floss im Wasser hatten noch ehe es völlig Tag geworden war.

Wir hielten uns im Schwimmen natürlich so nahe wie möglich an die Schiffswand, damit man uns nicht von oben sehen könne. Auch hüteten wir uns, zu plätschern, Das Boot, welches wir suchten, hing hinten an der dem Wasser zugekehrten Seite des Schiffes.

Ich steuerte das Boot nach einem Baume, welcher halb im Wasser, halb am Ufer stand. Der Djangeh erhob sich vorn im Boote, um dasselbe am Baume zu befestigen, welcher aber eine lange, starke Wurzel in das Wasser herausstreckte.

"Der Effendi!" rief sie, indem sie aufsprang. "Ich denke, du liegst im Loche gefangen!"

Ich schob ihn zur Seite und sah hinaus. Die beiden Boote, dasjenige, welches welches zur Seribah gehörte, und jenes, welches man uns weggenommen hatte, hingen gerade vor mir unten an der Mischrah. Man hatte sie durch einige Querhölzer verbunden, auf denen ein Feuer brannte....

Alles Brauchbare, was die Tokuls enthielten, wurde entweder gleich verteilt oder auf das Schiff gebracht und als sie dann leer waren, wurde  die "Hand des Feuers" an sie gelegt.