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Samstag, 14. August 2021

Franz Treller: Der Gefangene der Aimaràs illustriert von Walter Zweigle

 Walter Zweigle (* 17. März 1859 in Stuttgart; † 1904 in Stuttgart) war ein deutscher Historienmaler und Illustrator. Zu seinem Werk gehören zahlreiche Illustrationen in mehr als hundert Kinder- und Jugendbüchern. Der hier gezeigte Abenteuer-Roman wurde als 12. Band der Kamerad-Biblothek publiziert.


Frontispiz
Die Lassos flogen auf die Hörner widerspenstiger Tiere


 Der Mann hinter dem Busche betrachtete den ruhig dasitzenden Knaben.


Techpo folgte dem Laufe des Baches eine grosse Strecke.
 
 
 
 
Der Knabe hob den Arm und schleuderte den Stein.

Immer rasender brauste der Orkan daher.



Der Mestize legte seine Büchse an die Wange und schoss.
 
 

Vorsichtig lies sich Alonzo an dem Stricke nieder.
 

Alonzo liess sich im Schatten einiger Bäume nieder.
 


"Seid willkommen, Sennor! Möge es Euch in meiner schlechten Behausung gefallen." 

"Es ist nur ein Konzept, wie Excellenza bemerken werden."



In bester Laune ritt Sennor Tejada am Felsenufer des Rio Negro einher.


Sancho Tejada und sein Peon vor der Posada.


 "Alonzo, der Sohn Don Pedros, kennt noch das Lied seiner Kinderjahre?"

 

Alonzo zielte und feuerte.


 
Während Alonzo bewegungslos und geduldig wartete, kam ein bewaffnter Aimarà sorglos des Weges.

Die Büchsen der Montaneros entluden sich.


Auf dem Rückweg nach den Llanos.

Der Correo mit der Botschaft des Ministers an Sennor Vivanda.


 
Maxtla an der Schenke.

Tejada begann behaglich sein Mahl einzunehmen.


Maxtla schlich hiner Don Ignacio einher, die blanke Machete in der Hand.
 

 
Alonzo betrat das Tabakfeld.
 

 
Von Lasso umschlungen, sank Tejada aus dem Sattel.

Maxtla erkannte, dass Alonzo mit einem Lasso an den Baum gebunden war.


"Suchst du Don Estaban? Er ist ausgeritten!"


 
Fünfzig Montaneros traten ein, die Büchsen in den Händen.








Mittwoch, 24. Februar 2021

DER MAORISCHATZ von Kurt Remberg illustriert von Hermann Grobet

Wie schon in früheren Blogg-Beiträgen erwähnt, findet sich nichts über den Lebenslauf von Hermann Grobet im Netz. Ich nehme an, er ist im Ersten Weltkrieg ums Leben gekommen. Bekannt ist, dass er einige Bände der Kamerad-Bibliothek  und  auch  Abenteuergeschichten von Balduin Möllhausen illustriert hat.

 

 
Frontispiz

"Da hinten haben wir zweifellos freies Fahrwasser!"

"Hurra für den Maorionkel!"


Der Maori sah forschend auf den Fluss hinaus.


Die drei Brüder machten sich daran, die luftige Leiter zu besteigen.


"Wie oft soll ich dir denn die Geschichte wiederholen?"


"Wer bist du denn? Ist es dein Land, das ich kaufen will?"


Noch lange blieben sie um das lodernde Feuer versammelt.


Wilhelm stellte sich hinter den dicken Stamm einer Buche, gerade der Türöffnung der Hütte gegenüber.


"Vielleicht machen Sie uns das Vergnügen, an der Erforschung des Sees teilzunehmen?"

°Wie wollen  wir anders in des Alten Hütte gelangen?"


"Du packst ja, als ob du auf ewig Abschied von hier nehmen wolltest!"


Lustig mit der Peitsche knallend, fuhr er im raschen Trab dahin.



"Wahrhaftig, der Bursche ist mit in die Luft geflogen!"


Überall grünende Flächen und weidende Herden. Ja, es war eine Lust, hier zu schaffen und einen Wirkungskreis zu haben, der so endlos schien wie das weite Gelände vor seinen Bliccken.


Wilhelm beaufsichtigte das Getreideschneiden.


Man zog beide aus dem Trümmerhaufen.


Robertson starrte trüben Blickes vor sich hin.


"Sachte, mein Freund, und nicht zu laut. Wir wollen die schöne Waldesruhe nicht stören."


"Mister Martin - Sie hier? war alles, was Paul hervorbringen konnte.


Onkel August schlich sich nun weiter vor.


Martin schwang die Flinte und liess sie auf seinen ehemaligen Genossen niedersausen.


Dass mich Martin verleitet hat, kann nicht als Entschuldigung gelten.


Von Onkel August unterstützt, hatte sich Aotearoa halb erhoben.


Der Gang war kaum mehr zwei Meter hoch.


"Kakariki!" rief Wilhelm bestürzt.


Die Mamma - die Mamma!" schrie Wilhelm, beinahe schluchzend.