.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Edward W. Kemble: Illustrations for Mark Twain's Adventures of Huckleberry Finn, 1st part



At a young age, Edward W. Kemble (1861-1933) was sent to Philadelphia for boarding school. Although he had an affinity for drawing, he chose to become an accountant for Western Union after graduation, a job that paid him $10 a week. He maintained drawing as a hobby until 1880, when, at the urging of a friend, Kemble sent his cartoons to Harper’s Bazaar. To his surprise, the journal offered him $70 for four cartoons. He immediately quit his job to become a full time contributor.


Edward W. Kemble




When Twain published his American edition of the Adventures of Huckleberry Finn on February 18, 1885, he commissioned Edward Windsor Kemble, son of California newsman Edward C. Kemble, to illustrate the work.  Twain had worked on the Alta California, a newspaper once owned by the elder Kemble.





Nach dem Abendbrot nahm sie ihr Buch vor und belehrte mich über Moses und die Propheten....


Ihre Schester, Miss Watson, eine ziemlich schmächtige alte Jungfer mit einer Brille, war gerade zu ihr gezogen und rückte mir nun mit einem Abc-Buch  auf den Leib.

...dann löschte ichdie Kerze und kletterte zum Fenster hinaus auf den Schuppen.

Er stand auf und streckte etwa eine Minute lang horchend den Kopf ins Dunkel. Dann sagte er:
"Wer sein da?"

Tom Sawyers Räuberbande
Kurz bevor der Tag anbrach, kletterte ich auf den Schuppen und kroch in mein Fenster.


...und dann kam der Lehrer, und wir schmissen alles hin und rissen aus.

...und dann beschloss ich, auszuprobieren, ob wirklich etwas dahintersteckte. Ich nahm eine alte Zinnlampe und einen Eisenring und ging hinaus in den Wald und rieb und rieb, bis ich schwitzte wie ein Indianer;....



Er sagte: "Nanu, mein Junge, du bist ja ganz ausser Atem. Du kommst wohl weger deiner Zinsen?"

Jim legte das Geldstück unter den Haarball, kauerte sich hin und horchte wieder.



"Sieh einmal an - überleg dir, was du sagst. Ich bin jetzt so ziemlich am Ende meiner Geduld - also komm mir nicht unverschämt...."

Und als es Zeit war zum Schlafengehen, stand der Alte auf, und streckte die Hand aus und sagte: "Seht sie euch an, meine Herren und Damen; fasst sie; schüttelt sie. Es ist eine Hand, die früher die Hand einer Sau war, aber jetzt nicht mehr;...


...und machte sich eine fidele Nacht; gegen Morgengrauen aber krabbelte er wieder raus, sternhagelbesoffen, rollte vom Vordach herunter, brach sich den linken  Arm an zwei Stellen und war halb erfroren, als ihn nach Sonnenaufgang jemand fand....



Es war recht behaglich und lustig, den ganzen Tag faul herumzuliegen, rauchend und fischend, ohne Bücher und Schularbeiten.

Ich dachte über alles nach und nahm mir vor, mit der Flinte und ein paar Angelschnüren auszureissen und mich in den Wäldern zu verstecken.

...und auf einmal holte er mit dem linken Fuss kräftig aus und versetzte dem Fass einen donnernden Fusstritt. Aber das war sehr unüberlegt, denn gerade an dem Stiefel guckten vorn ein paar Zehen raus, deshalb erhob er nun ein Gebrüll, dass einem die Haare zu Berge standen...

Sonntag, 19. Februar 2017

Albert Richter: Illustrationen zu Franz Trellers Verwehte Spuren



Albert Richter (1845-1898) gehörte 1863 bis 1865 der Dresdner Kunstakademie an. Er ging 1866 nach München, später nach Wien, wo er bei dem aus Zittau stammenden Albert Zimmermann studierte. Ab 1873 unternahm Richter Studienreisen in den bayerischen und den österreichischen Alpen, der ungarischen Puszta. Er drang bis Tunis und Algier, sogar bis in die Sahara vor. 1877 reiste er nach Nordamerika.
Nach 1878 zog der vermögende Mann nach Langebrück in die Villa Hubertus. 1881 bereiste er erneut Amerika, wo er in der Prärie malte und jagte. Ab 1893 lebte er wieder in Langebrück bei Dresden.
Richter malte hauptsächlich Landschaften mit Tieren, viel in Wasserfarben, Jagddarstellungen in Gartenlaube und Daheim, Gouachen. Teilweise schrieb er ausführlich beschreibende Texte bzw. kleine eigene Erlebnisse dazu (Das Karl May-Wiki).

Er illustrierte u.a. Werke von Fedor von Zobeltitz, Franz Treller, Thomas Mayne Reid und Charles Sealsfield.


 Dieses Titelbild wurde von Georg Lebrecht gemalt.







 Der Angriff




 Krieg oder Frieden?






Erstausgabe 1896



Donnerstag, 16. Februar 2017

Fierce-Face by Dhan Gopal Mukerji illustrated by Zdenek Burian

Dhan Gopal Mukerji was born to the Brahmin caste on 6 July 1890, in a village near Calcutta on the edge of a jungle called Kajangal.
In the 1920s Mukerji moved to New York for political reasons and began there Kari the Elephant was the first to see publication, in 1922, followed by Hari, the Jungle Lad. In 1928 he won with Gay Neck, the Story of a Pigeon the Newbery Medal from the American Library Association recognising it as the year's best American children's book.
Fierce-Face, the Story of a Tiger appeared in 1936. It was illustrated by Dorothy P. Lathrop. The book was never translated into German. Zdenek Burian created wonderful pictures for the Czech edition. Enjoy them!
Mukerji felt deeply isolated and marginalised in America. Finally, in 1936, he hanged himself on 14 July, shortly after his forty-sixth birthday, in New York City.
Dhan Gopal Mukerji (Mukerdschi) wurde am 6. Juli 1890 in einem Dorf in der Nähe von Kalkutta geboren, das an den Dschungel namens Kajangal grenzte. Seine Familie gehörte zu der Kaste der Brahmanen.
Im Jahre 1920 zog Mukerdschi aus politischen Gründen nach New York und erlebte dort eine intensive Schaffensperiode des Schreibens, aus der eine Reihe von Büchern hervorgingen, die alle bei E.P. Dutton publiziert wurden. Kari, the Elephant wurde als erstes 1922 publiziert, gefolgt von Hari, the Jungle Lad. Mit Gay Neck, the Story of a Pigeon gewann er 1928 die Newbery Medal der American Library Association, die das Buch als bestes Kinderbuch des Jahres wählte.
Fierce-Face, die Geschichte eines Tigerjungen erschien 1936. Es war von Dorothy P. Lathrop illustriert worden. Die Geschichte wurde nie ins Deutsche übersetzt. Zdenek Burian schuff wundervolle Illustrationen für die tschechische Ausgabe. Sie sind eine wahre Augenweide.
Mukerdschi fühlte sich mehr und mehr isoliert und entfremdet in Amerika. Schliesslich erhängte er sich am 14. Juli selbst, kurz nach Erreichen des 46. Lebensjahres in New York City.















  












English Edition